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2020: Wichtige Jubiläen Koreas und des internationalen Antifaschismus und Antiimperialismus

In diesem Jahr werden runde und halbrunde Jahrestage historischer Ereignisse der Geschichte des Kampfes des koreanischen Volkes für die nationale Befreiung und für die nationale Wiedervereinigung wie auch des internationalen Antifaschismus und Antiimperialismus gefeiert.

Die wichtigsten Jahrestage (in chronologischer Reihenfolge) sind:

30. April: 45. Jahrestag des Sieges des vietnamesischen Volkes über die USA-Aggressoren

8./9. Mai: 75. Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa

15. Juni: 20. Jahrestag der Gemeinsamen Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni 2000 für die Wiedervereinigung Koreas

25. Juni: 70. Jahrestag des Beginns des Vaterländischen Befreiungskrieges Koreas gegen die USA-Aggressoren (Korea-Krieg)

15. August: 75. Jahrestag der Befreiung Koreas vom Kolonialjoch des japanischen Imperialismus, nationale Unabhängigkeit Koreas

25. August: 60. Jahrestag des Beginns der Führung der revolutionären Streitkräfte Koreas durch den Generalissimus Kim Jong Il

2. September: 75. Jahrestag der Gründung der Demokratischen Republik Vietnam (seit 1976 Sozialistische Republik Vietnam)

10. Oktober: 75. Jahrestag der Gründung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK)

Die internationalen Siegestage der Völker Asiens und Europas im Kampf gegen den Faschismus und Imperialismus ermutigten das koreanische Volk in seinem Kampf gegen die japanischen und USA-Imperialisten.

 


Korea wird auf jeden Fall vereinigt werden!

Zur Feier des 2. Jahrestages der Erklärung von Panmunjom (27. April)

Heute vor 2 Jahren, am 27. April 2018, fand in Panmunjom das dritte innerkoreanische Gipfeltreffen statt. Der Oberste Führer Kim Jong Un, Vorsitzender des Komitees für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), und Mun Jae In, Präsident der Republik Korea (Südkorea), trafen sich zu Gesprächen auf höchster Ebene.
In der Erklärung von Panmunjom für Frieden, Gedeihen und die Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel, die am Gipfeltreffen unterzeichnet wurde, vereinbarten der Norden und der Süden, gemeinsam auf die unabhängige und friedliche Wiedervereinigung der Nation hinzuwirken, die militärischen Spannungen abzubauen, die Kriegsgefahr zu bannen sowie einen dauerhaften Friedensmechanismus auf der koreanischen Halbinsel zu etablieren.
Beide Seiten sprachen sich auch für die Abrüstung und für die Verwandlung der koreanischen Halbinsel in eine atomwaffenfreie Zone und deren vollständige Denuklearisierung aus.
Die historische Erklärung von Panmunjom machte der ganzen Welt deutlich, dass Korea eine einzige Nation ist und die unabhängige und friedliche Wiedervereinigung anstrebt.
Die Erklärung wurde weltweit mit Freude und Beifall begrüsst.
Doch in den zwei Jahren, die seither vergangen sind, erlebten die innerkoreanischen Beziehungen jedoch leider wieder Rückschläge, da die südkoreanischen Behörden dauernd gegen die Vereinbarungen der Erklärung verstossen.
Anstatt die militärischen Spannungen abzubauen und die Kriegsgefahr zu bannen, führen sie wieder regelmässig gemeinsame Militärmanöver mit den USA durch.
Und im Textbuch Verständnis der Vereinigungsfrage, 2020 propagiert das südkoreanische Ministerium für Vereinigung wieder die "Wiedervereinigung nach deutschem Muster" - ein "Modell", das in Südkorea erst im letzten Jahr gestrichen wurde.
Das ist ein Rückfall in die finstere Konfrontationspolitik der früheren konservativen Regimes in Südkorea, welche bereits die "Vereinigung durch Absorption" propagierten.
Mit dem "deutschen Modell" negieren die südkoreanischen Behörden die Erklärung von Panmunjom, die sie selber mitunterzeichnet haben.
Das besagte "Modell" ist in Korea nicht durchführbar. Es wird von den Koreanern im Norden und im Süden abgelehnt, da es zur Konfrontation und zum Bruderkrieg unter Landsleuten führen würde.
Das koreanische Volk wünscht eine faire, gleichberechtigte und demokratische Wiedervereinigung, die beide Systeme in einer vereinigten Nation bestehen lässt und die freie Wohnortwahl im Norden oder im Süden sowie den freien Verkehr in beiden Richtungen zusichert. Von diesen Grundsätzen ** gehen sowohl die Erklärung von Panmunjom als auch die früheren innerkoreanischen gemeinsamen Erklärungen aus - jene vom 15. Juni 2000 und jene vom 4. Oktober 2007.
Dieses faire und gerechte Wiedervereinigungsmodell wurde von den damaligen wie auch den heutigen südkoreanischen Behörden mitgetragen, als sie die genannten Erklärungen annahmen. Daran sollten sie erinnert werden.
Die unabhängige und friedliche Wiedervereinigung Koreas unter dem Banner aller gemeinsamen Erklärungen der letzten 20 Jahre wird letztlich triumphieren und realisiert werden.
Niemand, keine noch so "mächtige" Grossmacht, kann die Wiedervereinigung Koreas verhindern! Korea wird auf jeden Fall vereinigt werden!
Auch die feindliche Hetze der von den USA manipulierten westlichen Massenmedien, welche dem Norden verleumderisch unterstellen, die genannten Erklärungen zu "missachten" und nur zur "Propaganda zu benutzen", kann die friedliebenden Menschen der Welt nicht täuschen.
Die Völker der Welt wünschen dem koreanischen Volk die unabhängige und friedliche Wiedervereinigung, wie sie in der historischen Erklärung von Panmunjom vereinbart wurde.

** Diese genannten Grundsätze gehen auf Vorschläge der nördlichen Seite zurück.



Vor 60 Jahren: April-Volksaufstand in Südkorea

Vor 60 Jahren, im April 1960, erhob sich die südkoreanische Bevölkerung zu einem machtvollen Volksaufstand gegen die neokolonialistische Besatzungsherrschaft des USA-Imperialismus und gegen das landesverräterische, proamerikanische und faschistische Regime Syngman Rhees.
Der Aufstand hatte sich an der im Vormonat erfolgten vierten "Wahl" Syngman Rhees zum "Präsidenten" Südkoreas, die mit Terror erzwungen worden war, entzündet. Die USA-Imperialisten hielten ihre im Jahre 1948 eingesetzte Marionette an der "Macht" und erzwangen deren "Wiederwahl".
Die Demonstranten riefen daraufhin voller Zorn "Die Wahlen sind ungültig! Die Stimmen nicht auszählen"!
Der Volksaufstand weitete sich über alle Regionen Südkoreas aus und erreichte am 19. April seinen Höhepunkt, als die Aufständischen mit den Rufen "Schluss mit der korrupten Politik!" und "Nieder mit dem Syngman-Rhee-Regime!" das wirtschaftliche Koordinationsbüro der USA in Südkorea und das Büro der Abteilung für ökonomische Zusammenarbeit mit den USA mit Steinwürfen angriffen und zerstörten.
Die Aufständischen kämpften für die nationale Unabhängigkeit, die Wiedervereinigung Koreas, eine demokratische Gesellschaft des Volkes und den Abzug der verhassten USA-Besatzer aus Südkorea.
Der April-Volksaufstand war eine machtvolle patriotische Massenerhebung gegen den USA-Imperialismus und dessen Marionetten.
Aufgeschreckt und bestürzt über den Aufstand, gingen diese mit brutaler Waffengewalt gegen die Demonstranten vor.
Am 26. April 1960 gelang es der südkoreanischen Bevölkerung trotz aller Repressalien, Syngman Rhee zu stürzen. Seine Statue in Seoul wurde von den Aufständischen umgestürzt und im Triumph durch die Strassen gezogen.
Die Clique Syngman Rhees wurde zwar gestürzt, doch die illegale und kriminelle Okkupation Südkoreas durch den USA-Imperialismus und die landesverräterische "Herrschaft" von dessen Marionettenregimes blieben weiterhin bestehen.
Trotzdem geht der April-Volksaufstand in die stolzen Annalen des antiamerikanischen und antifaschistischen Kampfes der Südkoreaner ein.


Zur Feier des 100. Geburtstages von Kim Chol Ju

Artikel des Schweizerischen Vorbereitungskomitees für den Kongress von 2017 zur Lobpreisung der grossen Männer vom Päktu-Gebirge

Das koreanische Volk feierte am 12. Juni den 100. Geburtstag von Kim Chol Ju, einem heldenhaften Kämpfer der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung Koreas und dem jüngeren Bruder des Präsidenten Kim Il Sung.
Kim Chol Ju wurde am 12. Juni Juche 5 (1916) in Mangyongdae bei Pyongyang geboren.
Erzogen von seinem Vater Kim Hyong Jik und seiner Mutter Kang Pan Sok und dem Beispiel des Präsidenten Kim Il Sung, seines älteren Bruders, folgend, nahm er schon als Kind den Kampf gegen die verhassten japanischen Imperialisten und für die Befreiung der Heimat auf.
Er liebte die Heimat und das Volk über alles und war entschlossen, mit der Waffe in der Hand die japanischen Unterdrücker zu verjagen.
Kim Chol Ju war ein aktives Mitglied der Kinderunion Saenal, der ersten revolutionären Kinderorganisation Koreas des Juche-Typs.
Später wirkte er auch aktiv im Kommunistischen Jugendverband Koreas (KJVK). Seine patriotische Maxime lautete: Ich will meine Jugend dem Land, der Nation und der Revolution weihen!
Er gewann viele Jugendliche für den bewaffneten antijapanischen Befreiungskampf in den Reihen der vom Generalissimus Kim Il Sung gegründeten und geführten Antijapanischen Partisanen-Volksarmee (AJPVA) - der späteren Koreanischen Revolutionären Volksarmee (KRVA).
Kim Chol Ju leistete auch politische Ueberzeugungsarbeit unter den chinesischen antijapanischen nationalistischen Verbänden in Nordost-China, um sie für gemeinsame militärische Aktionen mit der AJPVA zu gewinnen.
Kim Chol Ju opferte sein junges Leben dem Kampf für die Freiheit Koreas. Er starb am 14. Juni Juche 24 (1935) den Heldentod bei einem unerwarteten Schusswechsel mit dem Feind.
Er wurde nur 19 Jahre alt, doch sein kurzes Leben war umso ruhmvoller, da er es der Befreiung der Heimat hingegeben hatte.
Das koreanische Volk hält Kim Chol Ju ewig in höchsten Ehren.



19.6.1964 und 15.6.2000 - wichtige Jubiläen Koreas

Artikel des Schweizerischen Vorbereitungskomitees für den Kongress von 2017 zur Lobpreisung der grossen Männer vom Päktu-Gebirge

In jedem Jahr im Juni feiert das koreanische Volk zwei wichtige Jubiläen. In diesem Jahr werden der 52. Jahrestag des Arbeitsbeginns des Führers Kim Jong Il im Zentralkomitee der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) und der 16. Jahrestag der Unterzeichnung der Gemeinsamen Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni 2000 gefeiert.

** Als der Führer Kim Jong Il am 19. Juni Juche 53 (1964) seine Arbeit im Zentralkomitee der PdAK aufnahm, trat eine entscheidende historische Wende in der Parteigeschichte ein.
Der Führer Kim Jong Il ging daran, in der Partei das ideologische System des Präsidenten Kim Il Sung zu verankern und die noch vorhandenen revisionistischen Tendenzen konsequent zu beseitigen.
Er ging auch daran, dem Präsidenten Kim Il Sung bei der Leitung der Partei, des Staates und der Armee zu helfen und ihm viele schwere Bürden und Lasten abzunehmen.
Der Führer Kim Jong Il leistete auch einen wichtigen Beitrag zur Entlarvung des modernen Revisionismus, der sich damals in der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung ausbreitete.
Er unterstrich die Notwendigkeit, getreu der vom Präsidenten Kim Il Sung begründeten Juche-Ideologie die politische, militärische und ökonomische Unabhängigkeit des sozialistischen Korea zu festigen und gegen die Vereinnahmungsbestrebungen der revisionistischen Führungsclique einer Weltmacht zu verteidigen.
Die 1960er-Jahre, in denen Genosse Kim Jong Il bei der Leitung der PdAK an der Seite des Präsidenten Kim Il Sung tätig war, waren gekennzeichnet von einem rasanten wirtschaftlichen Aufschwung, der von der Chollima-Kampagne eingeleitet worden war.
Auch in den auswärtigen Angelegenheiten übernahm der Führer Kim Jong Il wichtige Aufgaben. So begleitete er den Präsidenten Kim Il Sung bei dessen Indonesien-Besuch im April Juche 54 (1965), was weltweit mit grossem Interesse wahrgenommen wurde. Das internationale Prestige der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) erreichte seinen Höhepunkt.

** Auch das zweite Jubiläum im Juni ist untrennbar mit dem Wirken des Führers Kim Jong Il verbunden. Im Juni Juche 89 (2000) organisierte er das historische erste innerkoreanische Gipfeltreffen und empfing in Pyongyang den damaligen südkoreanischen Präsidenten Kim Dae Jung zu Gesprächen auf höchster Ebene. Er publizierte dabei die Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni 2000, die er gemeinsam mit Kim Dae Jung unterzeichnete.
Damit verhalf er den vom Präsidenten Kim Il Sung proklamierten Drei Chartas der nationalen Wiedervereinigung zum Durchbruch und krönte sie mit einem glanzvollen Erfolg.
Die Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung verlieh der gesamtnationalen patriotischen Bewegung für die unabhängige Wiedervereinigung Koreas einen kraftvollen Aufschwung von noch nie dagewesenem Ausmass.
Dank dem Patriotismus des Führers Kim Jong Il wurde die Wiedervereinigungs-Aera Durch unsere Nation selber eingeleitet.
In den Jahren 2000-2007 verbesserten sich die Nord-Süd-Beziehungen rapide. Die jahrzehntelange Aera der Konfrontation wich allmählich einer Aera der Kooperation auf allen Ebenen.
Heute verleiht der Vorsitzende Kim Jong Un der Bewegung für die nationale Wiedervereinigung kräftige neue Impulse. In seinem Bericht an den 7. Parteitag der PdAK verkündete er die neue Linie und Politik der nationalen Wiedervereinigung, welche die nationale Unabhängigkeit, die grosse nationale Einheit und den Frieden hervorhebt und die Wiedervereinigung auf der Basis der Föderationsformel propagiert.
Der Vorsitzende Kim Jong Un betont die Notwendigkeit, die Wiedervereinigungs-Politik des Präsidenten Kim Il Sung und des Führers Kim Jong Il konsequent umzusetzen und weiterzuentwickeln.

Die beiden Juni-Jubiläen markieren deshalb historische Wendepunkte und Meilensteine der Entwicklung Koreas.